Add On

Definition und Verwendung

Mit einem Add On lässt sich jeder Browser in Bezug auf seinen Funktionsumfang erweitern. Browser können somit auf persönliche Bedürfnisse zugeschnitten und bezüglich fehlender Funktionen "optimiert" werden. Add Ons sind somit kleine Programme zur Erweiterung des Funktionsumfangs.

Beliebte Add Ons sind beispielsweise Social-Media-Tools wie Pinterest oder Instagram, Passwortmanager wie LastPass, Video-Downloader oder Sprachhelfer wie Grammarly und Google Übersetzer. Des Weiteren können auch Werbeblocker wie uBlock origin oder AdBlock Plus und Online-Konferenz-Anwendungen wie Skype, Google, Cisco Webex oder Hangouts verwendet werden.

Je nach Browser werden Browser-Add-Ons auch "Extensions" oder "Erweiterungen" genannt. Diese kommen von unabhängigen Entwicklern und sind in Browser-spezifischen Web Stores zu finden.

Finden von Browser-Add-Ons

Bei Chrome werden die Add-Ons "Extensions" genannt. Man kann sich die installierten Add-Ons anzeigen lassen, indem man "chrome:/ /extensions" in die Adresszeile eingibt. Mithilfe des Chrome Webstores lassen sich neue Extensions installieren. Für Firefox sind die Add-Ons im Mozilla Store zu finnden. Über die Adresszeile "about:addons" ruft man die installierten Add-Ons ab. Bei Opera, Microsoft Edge und Safari (Mac) sind ebenfalls Add-Ons verfügbar.

Unterschied zwischen Add-on und Plug-in

Add-ons sind streng genommen Teilmengen der Plug-ins und somit Programme , welche dem Hauptprogramm weitere Funktionen hinzufügen. Bei Browsern unterscheidet man jedoch zwischen Add-On und Plug-in. Ein Plug-in ist ein kompiliertes Programm, welches durch die Schnittstelle an den jeweiligen Browser angebunden wird. Beispiele dafür sind Java Plug-In oder Adobe Flash Player. Zahlreiche Browser lassen bloß noch Erweiterungen bzw. Add-Ons zu, welche nach detailliert definierten Standards programmiert werden, strengen Sicherheitsregeln genügen und mit einer normierten Schnittstelle arbeiten.

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